Trockengranulierung von SIKOPLAST
Ein wirtschaftliches Verfahren für Kunststoffe, die ohne wasserbasierte Kühlung granuliert werden.
Die Trockengranulierung (auch Heißabschlag-Luftgranulierung genannt) ist eine bewährte Methode, wenn geschmolzener Kunststoff durch eine Lochplatte gepresst und direkt an der Düse von rotierenden Messern abgeschnitten wird. Das Verfahren eignet sich besonders für Standardpolymere, Regranulate und Produktionsreste, bei denen die exakte Form des Granulats weniger kritisch ist als ein stabiler, kosteneffizienter Ablauf.
SIKOPLAST liefert dafür Systeme, die sich an unterschiedliche Materialströme anpassen lassen und ohne großen Aufwand in bestehende Extrusionslinien integriert werden können. Die Auslegung orientiert sich am Materialverhalten, gewünschtem Durchsatz, der Lochzahl und der geforderten Granulatgröße.
Funktionsprinzip & technische Vorgehensweise

Bei der Trockengranulierung tritt die Schmelze nach dem Verlassen des Extruders in die Lochplatte des Granuliersystems ein und wird unmittelbar beim Austritt von einem rotierenden Messerpaket zu Granulat zerteilt.
Die entstehenden Granulate werden danach im Luftstrom gekühlt abtransportiert, entstaubt und anschließend verpackt oder gelagert. Durch die klar getrennten Schritte entsteht ein gleichmäßiger Produktionsfluss, der sich auch für längere Laufzeiten eignet.
Ablauf im Überblick
- Schmelze verlässt den Extruder und tritt in die Lochplatte des Granuliersystems ein.
- Messerkopf zerteilt die Schmelze mechanisch.
- Die Pellets werden durch einen Luftstrom abgekühlt und
- durch Rohrleitungen abtransportiert und im Zyklon wird die Luft vom Granulat getrennt.
- Siebung und Entstaubung (optional) bereiten das Material auf erhöhen die Qualität im Prozess.
- Granulat gelangt in den internen Förderprozess oder in die Abfüllung.
Stärken eines Trockengranuliersystems von SIKOPLAST

Ein Trockengranuliersystem von SIKOPLAST ist eine Lösung für Betriebe, die ihre Produktion mit überschaubarem Aufwand stabil halten möchten. Das Verfahren benötigt kein Prozesswasser, wodurch sich der technische Anspruch reduziert. Die Systeme sind so aufgebaut, dass sie Standardmaterialien und Regranulate sicher verarbeiten und Strängen eine konstante Schnittqualität liefern.
Die Bedienung bleibt klar strukturiert, alle Komponenten sind leicht zugänglich und dank des kompakten Designs ist das System platzsparend zu integrieren. Verschleißteile lassen sich schnell austauschen, was die laufenden Kosten kalkulierbar macht. Außerdem stehen Ersatzteile über lange Zeiträume zur Verfügung, sodass die Anlage auch nach vielen Betriebsjahren vollständig unterstützt wird.
Vorteile im Überblick
zuverlässige Verarbeitung von Standardmaterialien und Regranulaten
reduzierter technischer Aufwand, da kein Prozesswasser benötigt wird
konstante Schnittqualität über längere Betriebszeiten
einfache Integration in bestehende Extrusionslinien
gut zugängliche Baugruppen für kurze Wartungszeiten
wirtschaftlicher Betrieb durch überschaubare Verbrauchswerte
Durch diese Eigenschaften ist die Trockengranulierung besonders für Betriebe geeignet, die robuste und wirtschaftlich betreibbare Systeme für Standardpolymere suchen.
FAQ
Für welche Kunststoffe eignet sich das Verfahren besonders?
Vor allem für Standardpolymere wie LD-PE, LLD-PE, MD-PE, HD-PE sowie Regranulate und Produktionsreste.
Wie hoch sind typische Durchsätze?
Das System wird immer auf den vorhandenen Extruder ausgelegt. Der Durchsatz richtet sich nach Material und Lochplatte und kann max. 200 – 250 kg/h erreichen.
Kann die Anlage mit wasserbasierten Systemen kombiniert werden?
Ja. Ein vorgelagertes Wasserbad ist möglich, wenn das Material eine zusätzliche Kühlung benötigt.
Wie aufwendig ist die Reinigung?
Die Baugruppen sind offen zugänglich, sodass Wartungs- und Reinigungsarbeiten ohne längere Stillstandszeiten durchgeführt werden können.