Unterwassergranulierung von SIKOPLAST

Eine Lösung für Kunststoffe, bei denen eine exakte Granulatform und ein sauberer Schnitt entscheidend sind.

Die Unterwassergranulierung eignet sich besonders für technische Polymere und Compounds, die eine definierte Granulatstruktur benötigen. Das Verfahren schneidet die Schmelze direkt Unterwasser. Dadurch entstehen gleichmäßige Granulate, die sich gut dosieren und in vielen Anwendungen stabil weiterverarbeiten lassen.

SIKOPLAST liefert dafür Systeme, die sich an unterschiedliche Materialanforderungen anpassen lassen. Die Auslegung richtet sich nach Ihrem Extruder, dem gewünschten Durchsatz und der geforderten Granulatqualität. Das System arbeitet zuverlässig im Dauerbetrieb und lässt sich ohne große Umstellungen in bestehende Linien integrieren.

Funktionsprinzip & technische Vorgehensweise

Bei der Unterwassergranulierung (UWG) wird die Kunststoffschmelze durch eine beheizte Lochplatte gepresst und unmittelbar beim Austritt von einem rotierenden Messerkopf zerteilt. Der gesamte Schneidvorgang erfolgt in einer wassergefüllten Schneidkammer; das Prozesswasser kühlt die Pellets schlagartig ab und übernimmt gleichzeitig deren Abtransport aus dem System.

Im Anschluss erfolgt die mechanische Entwässerung des Granulats (z. B. mittels Zentrifugaltrockner), woraufhin ein Vibrationssieb etwaige Agglomerate zuverlässig aussortiert. Abschließend wird das Gut über eine pneumatische Förderung (optionales Gebläse) in Silos überführt oder direkt in Säcke abgefüllt.

Die einzelnen Schritte ergeben gemeinsam ein sehr homogenes Granulatbild.

Ablauf im Überblick:

  1. Schmelze gelangt durch die Lochplatte in die Schnittzone.
  2. Messer schneiden die Partikel Pellets unter Wasser ab.
  3. Wasserstrom transportiert das Granulat weiter.
  4. Entwässerung bereitet das Material auf die Trocknung vor.
  5. Zentrifuge trocknet und führt das Granulat in einen lagerfähigen Zustand.
  6. Ein Klassiersieb separiert zuverlässig Agglomerate und Materialstränge vom Gutkorn

Stärken eines Unterwassergranuliersystems von SIKOPLAST

Ein Unterwassergranuliersystem von SIKOPLAST ist darauf ausgelegt, Kunststoffe mit hohen Qualitätsanforderungen zuverlässig in Granulat zu überführen. Das Verfahren liefert eine sehr gleichmäßige Geometrie, wodurch sich das Material später gut dosieren und stabil weiterverarbeiten lässt. Die Systeme lassen sich auf unterschiedliche Polymere einstellen und bleiben auch bei längeren Produktionsläufen konstant in ihrem Verhalten.

SIKOPLAST legt Wert auf einen Aufbau, der im Alltag praktikabel bleibt. Bediener greifen auf eine klare Steuerung zu, und alle zentralen Baugruppen sind gut erreichbar. Ersatzteile stehen langfristig zur Verfügung, was Planungssicherheit schafft und die Betriebskosten kalkulierbar hält.

Vorteile im Überblick

Durch diese Eigenschaften ist das Wasserringverfahren eine häufig genutzte Lösung in Recyclinglinien und überall dort, wo ein widerstandsfähiger und wirtschaftlicher Granulierprozess benötigt wird.

FAQ

Eignet sich das Verfahren für alle Kunststoffe?
Es eignet sich vor allem für technische Polymere und Compounds wie TPE, TPU, EVA, PA, PET, EPS, XPS

Wie hoch sind typische Durchsätze?
Der Durchsatz richtet sich nach dem Extruder. Das System wird jeweils auf die vorhandene Anlage abgestimmt. Bis max. 2 t/h.

Kann eine bestehende Linie weiter genutzt werden?
Ja. Die Systeme lassen sich in viele Extrusionslinien integrieren.

Ist die Reinigung aufwendig?
Die Komponenten sind gut zugänglich. Wartungsarbeiten können ohne längere Stillstandszeiten durchgeführt werden.