Granuliersysteme von SIKOPLAST

Kunststoffe lassen sich dann effizient pelletieren, wenn das System präzise auf Material und Prozess abgestimmt ist. Genau an diesem Punkt setzt SIKOPLAST an. Unsere Granuliersysteme unterstützen Sie dabei, verschiedene Kunststoffe kontrolliert in ein verarbeitbares Granulat zu überführen – unabhängig davon, ob das Ausgangsmaterial aus Recyclingströmen stammt oder aus technischen Anwendungen kommt.

Wie gut ein Kunststoff später dosiert oder verarbeitet werden kann, hängt wesentlich vom Granulierprozess ab. Deshalb entwickelt SIKOPLAST Anlagen, die sich auf die Eigenschaften des jeweiligen Materials einstellen und ohne größere Anpassungen in bestehende Linien integriert werden können. Jede Auslegung wird so abgestimmt, dass der Granulierprozess zuverlässig abläuft und im täglichen Betrieb konsistente Ergebnisse erzielt.

Die Systeme im Überblick

Wasserringgranuliersystem

Kompakte Konstruktion und zuverlässige Granulatqualität – auch bei wechselnden Materialeigenschaften.

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Unterwassergranuliersystem

Geeignet für fast alle thermoplastischen Kunststoffe Materialien, die mit herkömmlichen Verfahren (wie der Wasserringgranulierung) schwer zu verarbeiten sind.

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Trockengranuliersystem

Trockengranuliersystem, auch Heißabschlag-Luftgranulierung genannt: Ein wirtschaftliches Verfahren für Standardmaterialien und Regranulate mit reduziertem Aufwand und geringem Energiebedarf.

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Einsatzbereiche und Auswahlkriterien für SIKOPLAST Granuliersysteme

SIKOPLAST Granuliersysteme kommen überall dort zum Einsatz, wo Kunststoffe zuverlässig in Granulat überführt werden müssen. Das betrifft sowohl Recyclingströme aus Post-Consumer- und Industriequellen als auch technische Polymere oder interne Produktionsreste.

Die Systeme lassen sich so konfigurieren, dass sie Granulat in exakt definierten Größen herstellen. Gleichzeitig bewältigen sie verschiedene Schmelzverhalten sicher und können ohne nennenswerte Umbauten in vorhandene Extrusionslinien eingebunden werden.

Unternehmen profitieren besonders dann von einer SIKOPLAST-Lösung, wenn eine gleichmäßige Granulatqualität benötigt wird und die Granulierung präzise mit dem Extruder abgestimmt sein soll. Hinzu kommt der Vorteil, dass sich die Betriebskosten gut kontrollieren lassen und Ersatzteile langfristig verfügbar bleiben.

Übersicht der Verfahren und passende Einsatzfelder

SIKOPLAST setzt auf drei bewährte Granulierverfahren und bietet dafür passende Systemlösungen an. Die folgende Übersicht zeigt Ihnen, welches Verfahren zu welchem Material und Produktionsziel passt:

VerfahrenFunktionsprinzipIdeal fürVorteile

Trockengranulierung (Trockenschnitt)

Schmelze wird ohne Wasser (im Luftstrom) abgeschnitten, transportiert und gekühlt

LD-PE, LLD-PE, MD-PE, HD-PE

sehr wirtschaftlich, niedriger Energiebedarf, kein Wasser

Wasserringgranulierung

Messer rotieren an der Luft direkt auf der Düsenplatte. Die abgeschlagenen Pellets werden erst Bruchteile von Sekunden später von einem rotierenden Wasserring, der an der Gehäusewand entlangfließt, erfasst und abtransportiert.

PE, PP, HDPE-Regranulate, schwankende Recyclingströme

kompakter Aufbau, gut bei wechselnden Schmelzeeigenschaften, geringe Bedienanforderungen

Unterwassergranulierung

Schnitt und Kühlung der Pellets in einer komplett wassergefüllten Kammer (unter Wasser).

TPE, TPU, EVA, PA, PET, EPS, XPS, technische Kunststoffe, anspruchsvolle Compounds

sehr gleichmäßige Pelletform, konstante Pelletgrößen

Warum ein Granuliersystem von SIKOPLAST?

So entsteht ein Granuliersystem, dass im Betrieb verlässlich arbeitet und sich wirtschaftlich rechnet.

Einbindung in bestehende Linien

Ein SIKOPLAST Granuliersystem lässt sich ohne großen Aufwand in vorhandene Prozesse integrieren. Die Systeme können an Extruder, Schmelzefilter, Dosier- und Materialführung, Trocknungseinheiten oder interne Fördertechnik angebunden werden. Dadurch bleibt das gesamte Produktionsumfeld bestehen, während der Granulierprozess gezielt modernisiert oder erweitert wird.

FAQ

Welches Granuliersystem eignet sich für Polypropylen?
Meist die Wasserring- oder Unterwassergranulierung – abhängig vom gewünschten Pelletbild.

Welche Durchsätze sind möglich?
Je nach Extrudergröße und Materialkennwerten wird das System individuell ausgelegt. Von 30 kg/h – 2 t/h

Ist ein Wechsel zwischen verschiedenen Materialien möglich?
Ja, die Systeme lassen sich auf unterschiedliche Polymere anpassen.

Wie hoch ist der Wartungsaufwand?
Die Granulierungen sind gut zugänglich aufgebaut, Verschleißteile können in kurzer Zeit gewechselt werden.

Kann ein vorhandener Extruder weiter genutzt werden?
In vielen Fällen ja – Granuliersysteme können an bestehende Linien angebunden werden.

Kontakt

Wenn Sie ein Granuliersystem suchen, das zu Ihrem Material, Ihrer Extrusion und Ihrem Produktionsziel passt, planen wir mit Ihnen die passende Lösung – von der Auslegung bis zur Integration in Ihre Linie.

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